Profil anzeigen

OZ-Rügen ganz nah - Stürmische Zeiten

Lieber Leserinnen und Leser, der erste richtige Herbststurm fegte am Mittwoch über die Ostseeküste. D
OZ-Rügen ganz nahOZ-Rügen ganz nah
OZ-Rügen ganz nah
Lieber Leserinnen und Leser,
der erste richtige Herbststurm fegte am Mittwoch über die Ostseeküste. Das Sturmtief „Gisela“ ließ auch auf Rügen und Hiddensee die Wasserpegel ordentlich ansteigen, überflutete Strände und brach viele Bäume um. Was für ein Naturschauspiel!
Und was für ein Urlaubserlebnis! Denn was für sturmerprobte Insulaner normal ist, begeistert Inselgäste. Die tosende See zog viele von ihnen an die Strände, um die meterhohen Wellen zu bestaunten, zu fotografieren und zu filmen.
Reichlich Wind aus den Segeln genommen wurde dagegen der Tourismusbranche vor einer Woche. Berlin ist ein wichtiger Markt für den Tourismus im Land und ausgerechnet zum Ferienbeginn stiegen dort die Infektionszahlen über den Grenzwert – nun können die Hauptstädter faktisch nicht nach MV einreisen, ebenso Menschen aus anderen deutschen Corona-Hotspots.
Die Gastgeber äußerten Kritik an den Maßnahmen und sehen sich vor noch größeren Herausforderungen. Aber nun ist in mehreren Bundesländern das umstrittene Beherbergungsverbot gekippt worden – bald auch in MV? Es dürften stürmische Zeiten bleiben
Ein schönes Wochenende wünscht Ihnen
Redakteurin in der OZ-Lokalredaktion Rügen

Nah dran an den Rüganern

Sturmtief „Gisela“ wirft auf Rügen Bäume um und sorgt für Land unter
Rügener Hoteliers: Corona-Regeln sind faktisch Beherbergungsverbot
Königsstuhl gestern und heute: Magnet für Fischer, Touristen und Soldaten
Tier-Hasser auf Rügen und Hiddensee? Polizei lässt mutmaßliche Giftköder untersuchen
Lärm im Rügener Wohngebiet: Mieter streiten um ihre Nachtruhe
So startet der jüngste Zimmermeister auf der Insel Rügen durch
Göhren: Diese Projekte will das Ostseebad in Angriff nehmen
Rügens Auto-Reiniger Maik Blossey: Tipps vom Profi für einen sauberen Wagen
Virtueller Tauchgang und Flug: Neue Ausstellung im Nationalparkhaus auf Hiddensee
Geheimtipp

Foto: privat
Foto: privat
Der Geheimtipp kommt diese Woche von Ina Briese. Einer ihrer absoluten Lieblingsorte ist der Schwarze See im Wald- und Naturschutzgebiet Granitz bei Sellin. Dorthin zieht es die Binzerin, wenn sie ihre Seele baumeln lassen will. “Es ist ein ganz toller, ruhiger Ort und landschaftlich echt schön. Dort kam man unheimlich gut entspannen”, findet die 49-Jährige. “Wenn ich mal Zeit habe und spazieren gehen möchte, dann bin ich sehr gerne dort.”
Neben ihrem Beruf ist die Mutter einer erwachsenen Tochter als leidenschaftliche Tanztrainerin und Organisatorin des Ostsee Dance Cup viel beschäftigt. Ihre Arbeitsstätte ist das Naturerbe Zentrum Rügen in Prora, wo sie im Frontoffice und Eventmanagement tätig ist. Eine Aufgabe, die ihr viel Spaß macht. “Es ist auf Rügen ein ganz besonderer Ort. Wenn man auf dem Aussichtsturm ist, kann man so viel von der Insel sehen, das ist schon beeindruckend. Und unser Baumwipfelpfad ist natürlich auch der Knaller!”
Frage der Woche

Was sollte man auf Rügen nicht verpasst haben?
Wir freuen uns auf Ihre Tipps unter:
Rügen-Wetter

Rügen und Hiddensee
Nach Dunst und Frühnebel ist es wechselnd bewölkt bzw. wolkig mit sonnigen Abschnitten. Schauer sind zeitlich und örtlich begrenzt. Die Temperaturen liegen zwischen 9 bis 12 Grad, nachts sinken die Werte bis ca. 6 Grad ab. Der Wind weht in Böen stürmisch aus Richtung Nordost. In den kommenden Tagen erfolgt eine langsame Windabnahme sowie ein geringer Temperaturrückgang.
Hier finden Sie noch mehr Infos zum Wetter in Mecklenburg-Vorpommern.
Baustellen auf Rügen

Foto: Uwe Driest
Foto: Uwe Driest
Seit Montag, dem 12. Oktober, ist die ehemalige B 96, die jetzt L 296 heißt, zwischen Bergen und der Kreuzung Teschenhagen voll gesperrt. Bis zum Ende des Monats weiträumig umgeleitet, und zwar über Putbus, Garz, Sehlen und Samtens.
Ein paar Kilometer weiter ist die frühere Bundestraße bei Stönkvitz seit Mitte Mai wegen Brückenbauarbeiten voll gesperrt.
Leserfoto aus der Region

Foto: Steffen Schulze
Foto: Steffen Schulze
Am Mittwoch fegte Sturmtief “Gisela” über die Ostseeküste. Auf Rügen konnte man bis zu fünf Meter hohe Wellen beobachten. Steffen Schulze hat diese beeindruckende Aufnahme an der Mole der Hafenstadt Sassnitz gemacht.
Haben auch Sie ein schönes Foto?
Dann schicken Sie dieses doch gern per E-Mail an newsletter-ruegen@ostsee-zeitung.de oder laden Sie die Fotos einfach hier hoch.
Für noch mehr Infos über Rügen

Sie möchten noch mehr von der Insel Rügen erfahren, dann schauen Sie doch auf unserer OZ-Homepage oder auf unserer Facebook-Seite vorbei.
Hat Ihnen diese Ausgabe gefallen?
Teilen Sie diesen Newsletter:
Wenn Sie diesen Newsletter nicht mehr empfangen wollen, können Sie ihn hier abbestellen.
Wenn Ihnen dieser Newsletter weitergeleitet wurde, können Sie ihn hier abonnieren.