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OZ-Rügen ganz nah - Hangabrutsch und Geflügelpest

Liebe Leserinnen und Leser, waren es die Auswirkungen vom Herbststurm „Gisela“, die vor einigen Tagen
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OZ-Rügen ganz nah
Liebe Leserinnen und Leser,
waren es die Auswirkungen vom Herbststurm „Gisela“, die vor einigen Tagen für einen Hangabrutsch nahe der Selliner Seebrücke sorgten? Erdmassen von einem rund 150 Quadratmeter großen Areal rutschten unterhalb des Hochuferweges in die Tiefe und rissen riesige Bäume mit. Gute Nachricht: Zu Schaden kam glücklicherweise niemand.
Mittlerweile haben die ersten Sicherungsmaßnahmen begonnen. In den nächsten Tagen wird Prof. Dr. Johannes Feuerbach nach Sellin kommen, um sich vor Ort ein Bild und dann Vorschläge zur Hangsicherung zu machen. Der Experte hatte bereits vor Jahren in einem Gutachten auf die Problematik am Hang hingewiesen.
Schlechte Nachrichten beim Thema Geflügelpest. Nachdem vor gut einer Woche der Ausbruch der Geflügelpest vom Typ H5N8 in einer privaten Tierhaltung festgestellt worden war, ist nun auch der erste gewerbliche Landwirtschaftsbetrieb im Landkreis Vorpommern-Rügen betroffen. In der Putenmastanlage des Rügener Landhandels in Rothenkirchen werden derzeit 16 100 Tiere gemästet. Alle Tiere mussten eingeschläfert und entsorgt werden. Die Kadaver werden im Friedrich-Loeffler-Institut auf der Insel Riems untersucht.
Genießen Sie, liebe Leserinnen und Leser die freien Tage auf der beschaulichen Insel Rügen.
Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende

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Geheimtipp

Heike Seelenbinder (Foto: privat)
Heike Seelenbinder (Foto: privat)
Der Geheimtipp kommt in dieser Woche von Heike Seelenbinder. Die 55-jährige Sassnitzerin verbringt täglich drei, vier Stunden an der frischen Luft. Und genau das ist auch ihr Geheimtipp. „Raus aus den eigenen vier Wänden an die frische Luft – selbst bei Schietwetter“, sagt sie. Das Ziel dabei sei egal. „Als Sassnitzerin gefällt mir natürlich besonders die Waldlandschaft zwischen Mukran und Lietzow“, sagt sie. Auch Steine sammeln am Strand, dabei Wind und Regen spüren, würde sie gern in ihrer Freizeit. „Gerade bei schlechtem Wetter an der frischen Luft zu sein, kann eine tolle Erfahrung sein“, meint sie. Sich der besonderen Herausforderung stellen, stärke nicht nur das Immunsystem sondern schärfe auch das Bewusstsein für das Tolle an den elementaren Dingen. „Und das Erlebnis der schönen Einfachheit kann eine befreiende und klärende Erfahrung sein“, sagt die Sassnitzerin.
Frage der Woche

Was sollte man auf Rügen nicht verpasst haben?
Wir freuen uns auf Ihre Tipps unter newsletter-ruegen@ostsee-zeitung.de.
Rügen-Wetter

Rügen und Hiddensee
Zum Wochenende wird es herbstlicher mit vielen Wolken, Schauer und Regen. Die Temperaturen liegen bei 6 bis 10 Grad, nachts sinken die Werte bis ca. 2 Grad ab. Samstag und Sonntag weht ein starker, in Böen stürmischer Wind aus West bis Südwest.
Hier finden Sie noch mehr Infos zum Wetter in Mecklenburg-Vorpommern.
Baustellen auf Rügen

(Foto: dpa)
(Foto: dpa)
Derzeit wird an der an der Brücke über den Sehrower Bach bei Stönkvitz gearbeitet. Die Landesstraße 296 (alte B 96) ist zwischen Zirkow-Hof und Stönkvitz voll gesperrt. Die Zufahrten Zirkow-Hof und Stönkvitz blieben aber weiter geöffnet. Das alte Bauwerk, das auf der L 296 über den Sehrower Bach führt, ist marode. „Diese Brücke wurde im Jahre 1968 errichtet und befindet sich in einem sehr schlechten Zustand. Deshalb muss das Bauwerk dringend erneuert werden“, begründete Ralf Sendrowski, Leiter des Straßenbauamtes Stralsund, seinerzeit den Neubau, der das desolate Bauwerk ersetzen soll. Der Verkehr wird über die danebenliegende neue Bundesstraße B 96n umgeleitet. Ausgenommen sind Fahrzeuge, die bauartbedingt langsamer als 60 km/h fahren. Sie werden über die Landesstraße L 30 und die Kreisstraße RÜG 11 von Samtens über Güttin bis Teschenhagen umgeleitet. Die Arbeiten sollen bis Februar 2021 andauern.
Leserfoto aus der Region

(Foto: Kerstin Karl)
(Foto: Kerstin Karl)
Das Foto der Woche stammt von Kerstin Karl. Sie war mit ihrem Fotoapparat und einer Kugel aus Glas im Nationalpark Jasmund unterwegs. „Bevor die Herbstwinde die letzten Blätter von den Bäumen pusten würden, machte ich mich noch einmal auf den Weg zu den Wissower Klinken. An diesem Tag nahm ich meine Fotokugel mit, um eventuell unsere wunderschönen Kreidefelsen auf eine spezielle Art einzufangen“, beschrieb sie ihre Eindrücke.
Haben auch Sie ein schönes Foto?
Dann schicken Sie dieses doch gern per E-Mail an newsletter-ruegen@ostsee-zeitung.de oder laden Sie die Fotos einfach hier hoch.
Für noch mehr Infos über Rügen

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