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OZ-Rügen ganz nah - Gute oder schlechte Nachrichten?

Liebe Leser, mancher meint, Gut und Böse gäbe es nur im Märchen. Und alles Schlechte soll auch eine g
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OZ-Rügen ganz nah
Liebe Leser,
mancher meint, Gut und Böse gäbe es nur im Märchen. Und alles Schlechte soll auch eine gute Seite haben. Die Auffassung kann man teilen oder nicht. Wir wissen aus unserer Erfahrung als Journalisten: Was für den einen „good news“, also gute Nachrichten sind, sind für den anderen „bad news“, schlechte Nachrichten.
In den zurückliegenden Tagen haben wir erneut über die Pläne für den Bau der Aussichtsplattform am Königsstuhl berichtet. Die Baubehörde hat das Vorhaben jetzt genehmigt. Klingt für die meisten erst einmal nach einer positiven Nachricht: Schließlich geht es mit dem Projekt voran.
Andere mögen gar nicht daran denken. Die Gegner fürchten, dass der natürliche Anblick der Küste von der Seeseite aus durch den Mast gestört wird. Überhaupt werde sich der Blick auf den berühmten Kreidefelsen verändern, wenn in ein bis zwei Metern Höhe ein Bauwerk über einem Teil des Kegelstumpfes „hängt“.
Wir werden es sehen. Gehandelt werden musste ohnehin. Hunderttausende betreten Jahr für Jahr das Rügener Wahrzeichen. Dieser Besucherverkehr hinterlässt Spuren – und die sind ebenso sichtbar wie die eines Bauwerks. Bleibt nur zu hoffen, dass Ingenieure und Bauherren sensibel mit diesem Ort umgehen – damit er noch lange die Attraktion auf Rügen bleibt.
Ein schönes Wochenende wünscht Ihnen
Redakteur

Nah dran an den Rüganern

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Geheimtipp

Zickersches Höft oder Hövt, Zickersche Alpen, Zickersche oder Zicker Berge, Gagersches Höft oder Hövt – für den Ort, der Manfred Diekmann der liebste auf Rügen ist, gibt es viele Namen und Schreibweisen. Der Insel-Maler aus Sassnitz hat zwar die Kreideküste vor der Tür, die ihm auch ausreichend Motive für seine Bilder liefert.
„Aber wenn ich mich entscheiden müsste, würde ich das Zickersche Hövt wohl vorziehen“, sagt er nach einer kurzen Bedenkzeit. Wie er haben schon viele Maler auf den Hügeln dieses Mönchguter Landstrichs gesessen. „Man hat die Stresower Bucht vor sich, blickt auf das Reddevitzer Hövt und kann diese Weite der Landschaft genießen. Das ist wirklich eine einmalig schöne Stelle“, schwärmt der 76-Jährige.
„Für mich ist es der schönste Fleck, den wir hier auf der Insel haben.“ Das finden außer ihm auch viele andere Inselbewohner und Gäste. In der Saison ist Manfred Diekmann deshalb selten dort.
Aber im Herbst, Frühjahr oder Winter zieht es ihn immer wieder dorthin. „Im Moment würde ich aber Abstand von einem solchen Ausflug nehmen und noch ein bisschen warten, bis die Bauarbeiten an der B 196 beendet sind und die Straße wieder frei ist.“
Manfred Diekmann (Foto: Maik Trettin)
Manfred Diekmann (Foto: Maik Trettin)
Frage der Woche

Frage der Woche: Was sollte man auf Rügen nicht verpasst haben?
Wir freuen uns auf Ihre Tipps unter newsletter-ruegen@ostsee-zeitung.de.
Rügen-Wetter

Rügen, Hiddensee
Zum Wochenende wird es herbstlicher, teils mit vielen Wolken, Schauer und Regen. Die Temperaturen liegen bei 10 bis 14 Grad, nachts sinken die Werte bis auf 6 Grad ab. Der Wind weht mäßig, am Sonntag teils stark, in Böen stürmisch aus Südwest. Es erfolgt nach und nach eine Winddrehung auf südliche Richtung.
Hier finden Sie noch mehr Infos zum Wetter in Mecklenburg-Vorpommern.
Baustellen auf Rügen

Foto: Uwe Driest
Foto: Uwe Driest
Ab Montag, dem 12. Oktober, kommt zu den bisherigen Straßenbaustellen auf Rügen eine weitere hinzu:
Die ehemalige B 96, die jetzt L 296 heißt, wird zwischen Bergen und der Kreuzung Teschenhagen voll gesperrt. Bis zum Ende des Monats wird weiträumig umgeleitet, und zwar über Putbus, Garz, Sehlen und Samtens.
Ein paar Kilometer weiter ist die frühere Bundestraße bei Stönkvitz seit Mitte Mai wegen Brückenbauarbeiten voll gesperrt.
Leserfoto aus der Region

„Modell“ bei der Arbeit (Foto: Antje Schmidt)
„Modell“ bei der Arbeit (Foto: Antje Schmidt)
Nein, es ist kein Schnappschuss, den Antje Schmidt aus Lietzow da mit ihrer Kamera eingefangen hat. Damit die Wespen, die in den Sonnentagen des Frühherbstes noch durch ihren Garten flogen, auch ruhig „Modell saßen“ beziehungsweise „Modell standen“, bot sie ihnen etwas Zuckerlösung an. Die Insekten konnten der Versuchung nicht widerstehen und ließen sich geduldig bei ihrem Imbiss ablichten. Gestochen wurde unsere Fotografin während des Fototermins übrigens nicht.
Haben auch Sie ein schönes Foto?
Dann schicken Sie dieses doch gern per E-Mail an newsletter-ruegen@ostsee-zeitung.de oder laden Sie die Fotos einfach hier hochladen.
Für noch mehr Infos über Rügen

Sie möchten noch mehr von der Insel Rügen erfahren, dann schauen Sie doch auf unserer OZ-Homepage oder auf unserer Facebook-Seite vorbei.
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