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OZ-Rügen ganz nah - Das Leben geht trotz Corona weiter

Liebe Leserinnen und Leser, in der zurückliegenden Woche drehte sich nicht alles, aber vieles um die
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OZ-Rügen ganz nah
Liebe Leserinnen und Leser,
in der zurückliegenden Woche drehte sich nicht alles, aber vieles um die neuen Corona-Regeln. Bedauerlicherweise hielten sich nicht alle Menschen an die verschärfte Maskenpflicht, in Bergen musste die Polizei gar eine Geburtstagsfeier auflösen und Bewohner der Insel Hiddensee klagten über den langen Weg zum Stralsunder Impfzentrum. Erst bei einem Sieben-Tage-Inzidenzwert von unter 50 Neuerkrankungen pro 100.000 Einwohnern sind laut Landesregierung Öffnungen in Handel oder Gastronomie wieder denkbar. Davon sind wir in den drei nördlichen Landkreisen zwar nicht so ganz weit, auf ganz MV bezogen aber doch noch weit entfernt.
Es gab aber auch positive Nachrichten wie die vom neuen Kinderarzt, der sich in der Gemeinde Mönchgut niederließ. Auch die Pläne für ein Sportschwimmbad in Bergen gewinnen an Kontur. So dürfen wir weiter hoffen, dass am Ende alles gut wird.
Herzlichst

Rügen ganz nah

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Geheimtipp für Naturliebhaber

Doris Teutenberg (Foto: Uwe Driest)
Doris Teutenberg (Foto: Uwe Driest)
Doris Teutenberg betreibt in dritter Generation eine Bio-Obst-Plantage in ihrem „Naturparadies“ Alt Reddevitz
Die herrliche Rundumsicht vom Höhenrücken der Landzunge Reddevitzer Höft genießt Doris Teutenberg schon seit ihrer Kindheit. Ihre über hundertjährige Obstplantage auf der 3,5 Kilometer langen und rund 300 Meter breiten Landzunge der Halbinsel Mönchgut ist der älteste Erwerbs- und Sortengarten der Insel Rügen. Nördlich davon liegt die Having, im Süden die Hagensche Wiek, im Westen und Südwesten befindet sich der Greifswalder Bodden. Die landschaftlichen Besonderheiten - sanfte Hügel, niedrige Küstenwälder und mächtige Findlingsblöcke - entdeckt, wer bis zur Spitze wandert. Im Sommer ist das flache Gewässer der Hagenschen Wiek auch für kleine Kinder gut geeignet und schon im Mai könnten Liebhaber den Landstrich erneut aufsuchen. Dann lädt das „Naturparadies“ zur Apfelblüte. Der Hofladen ist jetzt schon geöffnet.
Rügen-Wetter

Rügen und Hiddensee
Am Samstag ist es zunehmend freundlich mit sonnigen Abschnitten. Sonntag gibt es wieder viele Wolken. Die Temperaturen erreichen Werte bis ca. 1 Grad. Nachts kühlt sich die Luft nicht unter minus 4 Grad ab. Der Wind weht schwach bis mäßig. Donnerstag aus Richtung West und Freitag aus Richtung Ost. Am Samstag dreht der Wind auf Nord bis Nordost. Sonntag erfolgt eine Winddrehung auf Nordwest bis West.
Hier finden Sie noch mehr Infos zum Wetter in Mecklenburg-Vorpommern.
Baustellen auf Rügen

(Foto: Uwe Driest)
(Foto: Uwe Driest)
Zur Dauerbaustelle an der ehemaligen B96 kommt Anfang Februar eine Vollsperrung in Richtung Glewitzer Fähre. Noch bis Mitte dieses Jahres wird an der alten B96 am Brückenneubau über den Sehrower Bach gebaggert und gefräst. Die „Umleitung“ führt entweder über die Kraftfahrstraße B96 oder – für Kraftfahrzeuge, die bauartbedingt langsamer als 60 km/h fahren über Teschenhagen – K11 – Güttin – L30 – Samtens.
Die L 30 in Richtung Glewitzer Fähre wird für mehrere Monate voll gesperrt. Die Landesstraße war hinter Garz auf Höhe Poltenbusch abgesackt. Das Straßenbauamt will die Schäden jetzt beseitigen lassen. Dafür wird die L 30 auf Höhe Poltenbusch auf einem 359 Meter langen und etwa sechs Meter breiten Abschnitt saniert. Die Arbeiten sollen am 2. Februar beginnen.
Die steile Dammböschung auf der östlichen Seite der Straße wird abgeflacht und teilweise ersetzt. Vier Amphibientunnel im Bauabschnitt werden zurückgebaut und durch drei neue Amphibiendurchlässe ersetzt. Anschließend werden der Fahrbahndamm und die Asphaltstraße wieder hergestellt. Die Arbeiten wird die Eurovia GmbH aus Kavelstorf ausführen. Sie hat den Auftrag für die rund 630 000 Euro teure Sanierungsmaßnahme erhalten. Die Kosten trägt das Land.
Foto aus der Region

(Foto: Uwe Driest)
(Foto: Uwe Driest)
Ein- oder zweimal fiel zuletzt etwas Schnee, der allerdings nicht liegen blieb. Auf dem Bergener Marktplatz fand sich flugs eine Familie ein. Die war aus dem syrischen und iranischen Teil Kurdistans geflüchtet und im ehemaligen Hotel untergekommen. Hama Sur Banaz machte sich mit ihren Kindern Raz (7), Roz (5) und Raman 12, v. li.) sogleich daran, einen Schneemann zu bauen. Für die Kleinste war es das erste Erlebnis im Schnee.
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