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OZ-Rügen ganz nah - Bunker ragt aus Kliffkante

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OZ-Rügen ganz nah
Liebe Leserinnen und Leser,
nachdem der Hangabrutsch nahe der Selliner Seebrücke in der vergangenen Woche für großes Aufsehen gesorgt hatte, dreht sich aktuell alles um den Bunker, der in Sellin aus der Kliffkante ragt. Für Umweltminister Till Backhaus (SPD) ein extremer Gefahrenpunkt. „Das Ding muss weg, so schnell wie möglich“, sagte er beim Besuch im Ostseebad. Jetzt soll geprüft werden, ob es Möglichkeiten gibt, die militärische Hinterlassenschaft über ein Förderprogramm beräumen zu lassen. Bis zum Saisonstart im April nächsten Jahres soll zudem der abgerutschte Hang nahe der Seebrücke gesichert werden. Mit welchen Maßnahmen dies realisiert werden könnte, will das Land jetzt mit einem Gutachten herausfinden.
Apropos Saisonstart: In Putbus könnte das Parken für Autofahrer bald teurer werden. Zum Beispiel durch eine Verlängerung der Gebührenpflicht von 18 auf 20 Uhr. Die ungleiche Behandlung von Bussen und Pkw stößt ebenfalls auf Unmut. Deshalb die Idee aus den Ausschüssen: die Gebühren für Busse verdoppeln. Also für eine Tageskarte würden dann zehn Euro fällig. Auch am Hafen Lauterbach könnten die Autofahrer für ihre abgestellten Pkw bald das Doppelte bezahlen. Endgültig entscheiden die Stadtvertreter in ihrer nächsten Sitzung am Montag.
Bis dahin genießen Sie das Wochenende und bleiben Sie gesund.
Stellvertretender Leiter der Lokalredaktion Rügen

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Geheimtipp

(Foto: Maik Trettin)
(Foto: Maik Trettin)
Lange Touren braucht Birgit Garbuzinski nicht zu machen, um die Schönheit ihrer Heimatinsel zu entdecken. Sie lebt seit ihrer Geburt in Sassnitz. Wie sich ihre Heimatstadt und deren Umgebung entwickelt haben, verfolgt sie besonders aufmerksam. Als Mitarbeiterin des Stadtarchivs weiß sie, wie es an vielen Stellen der Stadt und der Halbinsel Jasmund vor vielen Jahren einmal aussah.
Für Birgit Garbuzinski ist Rügen dort am schönsten, wo sich die würzige Wald- und die salzige Seeluft miteinander vermischen. In ihrer Freizeit spaziert sie mit ihrem Mann gern durch den Hafen, auch mal am Abend, wenn dort nicht mehr so viel Trubel herrscht. Um richtig zu entspannen und abzuschalten, kennt sie keinen besseren Platz als die Stubnitz. Durch den Wald oberhalb der Kreidefelsen fährt das Paar an den Wochenende gern mit dem Fahrrad. Die Route durch die Stadt versucht die 58-Jährige in ihrer Freizeit übrigens so weit es geht zu vermeiden. “Da fühle ich mich dann gleich wie auf dem Weg zur Arbeit und wie im Alltag. Das ist dann nichts Besonderes.”
Rügen-Wetter

Rügen und Hiddensee
Wolken und sonnige Abschnitte im Wechsel – so gestaltet sich das Wetter in den nächsten Tagen. Die Höchstwerte liegen bei 3 bis 7 Grad, nachts bleibt es noch frostfrei bei Werten um 2 Grad. Der Wind weht schwach bis mäßig, ab Freitag auf Südost bis Nordost drehend.
Hier finden Sie noch mehr Infos zum Wetter in Mecklenburg-Vorpommern.
Baustellen auf Rügen

(Foto: dpa)
(Foto: dpa)
Derzeit wird an der an der Brücke über den Sehrower Bach bei Stönkvitz gearbeitet. Die Landesstraße 296 (alte B 96) ist zwischen Zirkow-Hof und Stönkvitz voll gesperrt. Die Zufahrten Zirkow-Hof und Stönkvitz blieben aber weiter geöffnet. Das alte Bauwerk, das auf der L 296 über den Sehrower Bach führt, ist marode. „Diese Brücke wurde im Jahre 1968 errichtet und befindet sich in einem sehr schlechten Zustand. Deshalb muss das Bauwerk dringend erneuert werden“, begründete Ralf Sendrowski, Leiter des Straßenbauamtes Stralsund, seinerzeit den Neubau, der das desolate Bauwerk ersetzen soll. Der Verkehr wird über die danebenliegende neue Bundesstraße B 96n umgeleitet. Ausgenommen sind Fahrzeuge, die bauartbedingt langsamer als 60 km/h fahren. Sie werden über die Landesstraße L 30 und die Kreisstraße RÜG 11 von Samtens über Güttin bis Teschenhagen umgeleitet. Die Arbeiten sollen bis Februar 2021 andauern.
Leserfoto aus der Region

(Foto: Udo Schmidt)
(Foto: Udo Schmidt)
Das Foto der Woche hat Udo Schmidt geschossen. Er war an diesem Tag früh auf den Beinen und hat die morgendliche Stimmung mit seiner Kamera eingefangen. “Einfahrt vom Greifswalder Bodden in den Hafen von Seedorf. Die Sonne hat es noch nicht geschafft, sich durch den Nebel zu kämpfen. Es ist 8 Uhr. Eine unglaubliche Ruhe herrscht. Erholung pur. So ist Rügen”, schrieb er dazu.
Haben auch Sie ein schönes Foto?
Dann schicken Sie dieses doch gern per E-Mail an newsletter-ruegen@ostsee-zeitung.de oder laden Sie die Fotos einfach hier hoch.
Für noch mehr Infos über Rügen

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